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Der Luftsportverband Schwäbisch Hall e.V.

Historischer Rückblick in Kurzfassung

84 Jahre LSV Schwäbisch Hall sind eine Erfolgsgeschichte im Luftsport und in der Vereinsarbeit.

Der Wunschtraum vieler Menschen, frei wie ein Vogel fliegen zu können, wurde in Schwäbisch Hall zum ersten Mal im Jahre 1929 am Hausberg „Einkorn" wahr.
Nach dem ersten Flug im selbstgebauten Segelflugzeug wurde die "Flug- und Arbeitsgruppe Schwäbisch Hall" (FAG) von den flugsportbegeisterten Herren Hasenmajer, Baumann, Koppenhöfer, Uebele und Wagner begründet.

Mit der Machtergreifung der NSDAP wird die FAG in „Fliegersturm" umbenannt. Das NS-Fliegerkorps übernimmt 1936 den Flugsport - die Fliegerei wird zur vormilitärischen Ausbildung. Die Militarisierung wird auch an der Einrichtung des 1938 eingeweihten Fliegerhorsts Hessental deutlich.
Während der Kriegsjahre wird der Flugplatz zum Fliegerhorst ausgebaut. Der Platz dient zur Auffrischung von diversen Geschwadern und die Flugplatzwerft baut unter anderem Flugzeuge für Spezialeinsätze um. Die Messerschmitt-Werke haben auf dem Flugplatz und im nahegelegen getarnten Waldwerk "Hasenbühl" die Me 262 Düsenjäger Endmontage lokalisiert.

Nach der Wiederzulassung des Modellflugs im Jahr 1946 wird der Modellflugclub „Einkornspatzen" gegründet. 1950 wird die FAG wieder ins Leben gerufen. Der heimlich begonnene Neubau eines Schulgleiters wird 1951, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, auf den Namen „Hoolgascht" getauft.

Mit einer Bücker Bü 181 wird 1955, gleich nach der Freigabe des Motorflugs wieder in Hall geflogen. Die FAG hatte schon die Nutzungserlaubnis für den Segelflug auf dem ehemaligen Luftwaffen-Fliegerhorst in Hessental, auf dem jetzt die Amerikaner waren, erhalten. Diese Deutsch-Amerikanische Partnerschaft erwies sich über die nächsten Jahrzehnte bis zum Abzug der US ARMY 1994, als für beide Seiten nützlich und es entstanden zahlreiche Freundschaften.

Unter dem Dach der FAG wurden 1956 die selbstständig agierenden Gruppen Motorflieger-, Segelflieger-, und Modellflieger gebildet.

1965-1966 wurde daraus dann der „Luftsportverband Schwäbisch Hall e.V." mit den ersten drei Teilvereinen.

1970 wurde der „Para Club Hall" ins Vereinsregister eingetragen. Die Fallschirmspringer nutzten Anfangs als Sprunggelände ein Wiesenstück bei Sanzenbach, ab 1994 wird auf dem Flugplatz Weckrieden gesprungen.

Als nächster Verein wurde 1979 der "Hängegleiterclub Einkorn Schwäbisch Hall" gegründet.

Mit seinen derzeit rund 70 Mitgliedern zählt der 1983 gegründete und heute als "Drachen und Ultraleichtclub" benannte Teilverein zu den aktivsten im Luftsportverband. Die stürmische Entwicklung des Ultraleicht-Flugzeugbaus und die Leistungsfähigkeit der heutigen Gleitschirme und Drachen beflügeln im Sinn des Wortes die Piloten.

Die "Ballonsportgruppe Hohenlohe" wurde 1990 aus dem Luftsportverband heraus gegründet. Die Gruppe zählt heute etwa 45 Mitglieder, davon acht Piloten. Zusammen mit einem etwa gleich großen Stamm an Rückholern ist ein reges Vereinsleben möglich.

Aus kleinen Anfängen heraus entstand mit etwa 600 aktiven Mitgliedern einer der größten und leistungsfähigsten Luftsportvereine in unserem Land. Er gehört auch zu den ganz wenigen Luftsportvereinen, in welchem alle eigenständigen Luftsportarten betrieben werden können. In allen Sparten stehen den Mitgliedern hochmoderne Geräte zur Verfügung und damit auch beste Voraussetzungen für die Ausbildung des Nachwuchses.

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